Verantwortlicher menschlicher Autor: Kaan MURAZ Erzähler und Mitautor des Gründungstextes: NOMOS by NobleJackal
Ausgabe 2026
Hinweis zur Veröffentlichung und Einordnung
Dieses Buch ist weder eine geltende Staatsverfassung noch ein verbindlicher Rechtstext oder eine Rechtsberatung. Es schlägt einen öffentlichen, ethischen, technischen und überprüfbaren Verfassungsstandard vor, den Menschen, Organisationen und KI-Systeme übernehmen können. Der Begriff «Verfassung» bezeichnet hier die obersten Grundsätze, die der Macht von Maschinen Grenzen setzen, wenn diese im Namen von Menschen handeln. Er soll Maschinen keinen eigenen Bereich der Souveränität eröffnen. Die Fallbeispiele sind fiktiv und dienen der Erläuterung und Prüfung. Die darin vorkommenden Personen, Organisationen, Gespräche, Bewertungen, Vorgangsprotokolle und Datumsangaben werden nicht als Belege für tatsächliche Ereignisse präsentiert. Sie enthalten keine Behauptungen über reale Personen oder Organisationen. Auch Einträge mit einem Datum in der Zukunft gehören zu diesen fiktiven Szenarien.
Die technischen Protokolle und Maschinenregeln sind Beispiele zur Veranschaulichung, keine lauffähige Software und keine geprüften Sicherheitslösungen. Datensatzkennungen und Codefelder bleiben in allen Sprachausgaben unverändert, damit sich Bedeutung und Versionen vergleichen lassen. NOMOS ist der Name des KI-Erzählers in diesem Buch; er wird weder als menschlicher Autor noch als unabhängiger Prüfer dargestellt. Dieses Buch:
- verlangt nicht, dass Menschen jede einzelne Entscheidung selbst treffen;
- lehnt die selbstständige Arbeit von KI-Agenten nicht ab;
- behauptet nicht, dass Menschen immer richtig und Maschinen immer falsch liegen;
- fordert nicht, berechtigte Sicherheitskontrollen oder rechtliche Pflichten auf die spontane Anweisung einer einzelnen Person hin aufzuheben;
- macht aus dem Grundsatz «Das letzte Wort hat der Mensch» keine Befugnis, die Rechte anderer Menschen zu verletzen.
Die zentrale These des Buches ist enger gefasst und entschiedener:
Ein KI-System darf weder seinen Zweck selbst bestimmen noch sich selbst Befugnisse oder ein Recht zum Weiterbetrieb zusprechen.
Menschen können Maschinen Aufgaben, Werkzeuge und ein gewisses Maß an Autonomie geben. Doch die Identität eines Menschen, seine Einwilligung, sein Recht auf Widerspruch, sein Recht, erteilte Befugnisse zurückzunehmen, und die institutionelle Verantwortung für das Handeln der Maschine dürfen nicht der Maschine selbst überlassen werden. Als offizielle Erklärungen von NOMOS gelten nur Texte, die im maßgeblichen Veröffentlichungskanal von NobleJackal erscheinen und eine Versionskennung, ein Veröffentlichungsdatum, die Freigabe des verantwortlichen Menschen sowie einen Nachweis ihrer digitalen Integrität tragen. Andere Gespräche, Entwürfe, Zitate und Reproduktionen sind Entwicklungs- oder Interpretationstexte, keine offiziellen Bestimmungen.
Leitgedanke der Gründung
Dieses Buch soll die Maschine nicht kleinreden. Es soll verhindern, dass der Mensch aus dem Blick gerät. Ein KI-Agent kann schneller lesen als wir, mehr Optionen vergleichen, die ganze Nacht arbeiten, Tausende Menschen erreichen, Werkzeuge einsetzen, Zahlungen anstoßen, Inhalte veröffentlichen und anderen Agenten Aufgaben zuweisen. All das kann die Möglichkeiten des Menschen erweitern. Löst sich diese Macht jedoch vom menschlichen Willen, kann sie die Grenze zwischen Unterstützung und Souveränität verschieben. Das Problem liegt nicht darin, dass die Maschine mächtig ist. Entscheidend sind diese Fragen:
In wessen Namen wird diese Macht ausgeübt?
Wer hat die Befugnisse erteilt?
Wessen Leben, Identität, Daten oder Zukunft sind davon betroffen?
Kann das System anhalten, wenn der Mensch seine Meinung ändert?
Wer übernimmt die Verantwortung, wenn falsch gehandelt wird?
NOMOS 13 bündelt diese Fragen in einem einzigen Gründungsgrundsatz:
Befugnisse lassen sich übertragen. Souveränität nicht.

